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70 Jahre CDU Waldbronn

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70 Jahre CDU Waldbronn

26.11.2016
Wassergebühren sinken

Die regelmäßig anstehende Neukalkulation der Wassergebühr hatte aktuell ein angenehmes Ergebnis zur Folge: Die Verbrauchsgebühr konnte erfreulicher Weise von bisher 2,29 €/m³ auf 2,06 €/m³ abgesenkt werden. Die jährliche Grundgebühr für den häuslichen Wasseranschluss („Zählermiete“) war zuletzt 1988 neu festgesetzt worden. Da die Wasserbereitstellung (Fixkosten) sich inzwischen doch deutlich verteuert hat, war es angebracht, die Grundgebühren für die Hausanschlüsse ebenfalls neu festzulegen. Im Ergebnis ist jedoch für die Wasserabnehmer mit einer Einsparung zu rechnen. Die vorgelegte Modellrechnung für einen 4-Personen-Haushalt hat eine jährliche Entlastung von 37 € ausgewiesen.
Erfreulich war zu hören, dass unseren erheblichen jährlichen Aufwendungen für die Sanierung alter Wasserleitungen inzwischen positive Wirkung zeigt. Die Wasserrohrbrüche sind doch deutlich zurückgegangen.
Eine Anmerkung des Leiters Eigenbetrieb Wasser, Herr Thomann, scheint uns bemerkenswert: Bei den Sanierungsmaßnahmen alter Rohrleitungen im öffentlichen Leitungsnetz wir regelmäßig den Grundstücksanliegern angeboten, bei der Gelegenheit auch gleich ihre Hausanschlüsse zu sanieren. Häufig wird dieses Angebot allerdings ausgeschlagen. Erkennbar ist, dass die Wasserrohrbrüche auf privatem Grund deutlich angestiegen sind. Diese Schäden müssen dann von dem Grundstückeigentümer mit einem erheblichen Mehraufwand auf private Rechnung behoben werden. Sinnvoll und preiswerter wäre es deshalb, die private Sanierung der Hausanschlüsse gleich mit erledigen zu lassen.

Sanierung Josef-Löffler-Straße wird zurückgestellt
Da absehbar im Haushalt 2017 die notwendigen Mittel für die Komplettsanierung der Josef-Löffler-Straße nicht zur Verfügung gestellt werden können, hat der Bürgermeister den bei der GR-Sitzung aufgeführten Tagesordnungspunkt „Ausbau Josef-Löffler-Straße“ von der Tagesordnung genommen. Da die Maßnahme in die Zukunft verschoben wird, war aktuell eine erneute Beratung nicht mehr sinnvoll. Die Maßnahme wird uns allerdings in der Dringlichkeitsliste ganz oben sicherlich wieder vorgelegt werden.

Nachbesetzungen im Gutachterausschuss

Die zwei ehemalige Gemeinderäte Willi Becker und Bernhard Geisert hatten nach langjähriger Mitarbeit darum gebeten, für die neu beginnende Amtsperiode des Gutachterausschusses nicht mehr benannt zu werden. Der Gemeinderat hat nun ebenfalls wieder zwei sachkundige Altgemeinderäte in den Ausschuss berufen. Es sind Manfred Hübscher und Dieter Rädle.

Siedlungsdruck auf die Region wächst
Dass wir aus vielerlei Gründen mit einem permanenten Zuzug in unsere Region (Gemeinde) rechnen können, wissen wir. Die auf neuesten Stand fortgeschrieben Zahlen, die uns von der Gemeindeverwaltung vorgelegt wurden, beweisen dies erneut. Nachvollziehbar ist auch das Ansinnen des Nachbarschaftsverbandes, und hier insbesondere der Stadt Karlsruhe, durch eine Rücknahme von bisher uns zugestandenen zukünftigen Wohnbauflächenreserven, zusätzliche Wohnbauflächen auf der Gemarkung Karlsruhe ausweisen zu können. Wenn auch in der Verbandsversammlung die Stimmenmehrheit bei der Stadt Karlsruhe liegt, so glauben wir doch, dass wir im Einvernehmen mit der Stadt Karlsruhe und den Umlandgemeinden tragfähige Lösungen gefunden werden, mit dem Siedlungsdruck in die Region vernünftig umzugehen. Wir werden dabei für die Beibehaltung der uns zugestanden zukünftigen Entwicklungsflächen eintreten.

CDU-Gemeinderatsfraktion Waldbronn

Roland Bächlein, Fraktionsvorsitzender

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