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Ihr CDU-Gemeindeverband Waldbronn

Aktuelle Termine

Do, 07.12.2017, 19:00 Uhr
Gespräch in der Mühle in Ettlingen zum Thema „Islamistischer Terrorismus“ ausführliche Einladung folgt.

zu den Veranstaltungen

70 Jahre CDU Waldbronn

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70 Jahre CDU Waldbronn

14.06.2017
Entschärfung des Kreuzungsbereichs Pforzheimer/ Merkurstraße

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit hatte der interfraktionelle Antrag von CDU und Freien Wählern vom Februar 2017 zum Ziel. Zusammen mit den Landtagsabgeordneten Christine Neumann (CDU) und Barbara Saebel (Die Grünen) setzte sich unsere gemeinsame Initiative dafür ein, dass wegen des Einbaus eines Kreisels an dem Verkehrsknotenpunkt die Gespräche mit den zuständigen Behörden wieder aufgenommen werden. Das bisherige Argument, dass der Einbau möglich wäre, wenn die Finanzierung zu 100 % durch die Gemeinde erbracht werde, konnten wir aufgrund der aktuellen Verkehrssituation so nicht mehr akzeptieren.

Bereits im Mai lag die Absage vor. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg sieht keine Unfallhäufung und kann die Finanzierung für den Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr nicht übernehmen. Wir bedauern sehr, dass sich das Land nicht in der Pflicht sieht, sich finanziell an dem Bau eines Kreisverkehrs zu beteiligen. Müssen wir uns mit dieser eindeutig negativen Aussage abfinden?

Vor diesem Hintergrund befasste sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema, zu dem Bestand und Lösungen von Michael Grumann, Planungsbüro BIT/Ingenieure, erläutert wurden.
Ergebnis: Ein Kreisverkehr ist ungleich sicherer als eine Kreuzung mit Vorfahrtsregelung und dämpft das Tempo der rund 14.000 Fahrzeuge pro Tag. Aber leider bleibt der Aufwand für den Bau des Kreisverkehrs an der Gemeinde hängen. Lagen die Kosten 2009 noch bei 350.000 €, so sind sie 2017 auf 500.000 € geklettert, um einen kompletten grundhaften Neubau eines Kreisverkehrs zu erstellen. Die Konjunkturlage des Baugewerbes ist als Grund für die Erhöhung um 43 % genannt. Der vorhandene Straßenoberbau ist den starken Belastungen eines Kreisverkehrs nicht gewachsen, so dass der vorhandene Oberbau erneuert werden muss. Das gilt auch, wenn ein temporärer Kreisverkehr mit provisorischen Elementen im Baukastensystem errichtet wird. Diese Variante wurde als vorübergehende Lösung mit einem Kostenaufwand von 106.000 € vorgestellt. Nach 1 – 2 Jahren müsste das Provisorium zurückgebaut und ggfs. durch eine dauerhafte Lösung ersetzt werden.

Macht dann der Einbau eines provisorischen Kreisels Sinn?

So sehr eine vorübergehende Verbesserung der Verkehrssituation am Ortsausgang von Reichenbach zu begrüßen wäre, sind 606.000 € zu viel für die finanzielle Situation der Gemeinde Waldbronn. In der Diskussion plädierte die CDU-Fraktion für alternative Maßnahmen, z. B. eine Verkehrsberuhigung mit Tempobegrenzung und Überwachung mit polizeilichen Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen.
Zudem sehen wir Lösungsbedarf für die verkehrliche Situation in Reichenbach, die wegen der ab 2018 anstehenden Umleitung des Verkehrs von der Karlsbader L 623 (Ochsenstraße) belastet sein wird. Nicht nur für den Kreuzungsbereich am Ortsausgang von Reichenbach, sondern für die gesamte Pforzheimer und die Stuttgarter Straße muss eine Problemlösung wegen des zusätzlichen Fahrzeugaufkommens erreicht werden. Die Entscheidung wegen des Kreisels Pforzheimer/Merkurstraße wurde zunächst vertagt, bis die angekündigte Verkehrsschau mit dem Regierungspräsidium durchgeführt wurde. Sie soll noch vor der Sommerpause stattfinden. Diesen Termin müssen wir aktiv nutzen, um nachdrücklich auf eine Verbesserung der Verkehrssituation an dieser und an anderen Stellen hinzuwirken.

CDU-Gemeinderatsfraktion Waldbronn
Hildegard Schottmüller, 2. stv. Fraktionsvorsitzende

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