01.05.2017
Anschlussunterbringung Bahnhofstraße ist bezugsfertig

Zur Besichtigung freigegeben war das neu erbaute Gebäude für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen in der Bahnhofstraße. Nachdem es zum Ende der Baumaßnahme noch einige Wochen Verzögerung wegen fehlender Einrichtungsgegenstände gab, wird die Belegung nun bis Ende Mai mit voraussichtlich 21 Personen erfolgen. Erfreulich ist dabei, dass es sich bei der Belegung überwiegend um Familien mit Kindern handelt, was auch immer unsere Hoffnung war. Besonders erfreulich ist für die Kinder, dass es im Umfeld des Gebäudes einen großzügigen Außenbereich und in unmittelbarer Nachbarschaft Spielflächen gibt. Sicherlich auch eine gute Voraussetzung für eine schnelle Integration. Der Arbeitskreis Asyl „Willkommen für Fremde“ kennt schon einige der neuen Bewohner und wird sie auch weiterhin durch die ehrenamtliche Betreuung unterstützen. Vielen Dank dafür.
Die positive Botschaft der Gemeindeverwaltung war, dass wir zu den Baukosten von 1,07 Mio. € einen Landeszuschuss von 278 T€ erhalten. Dass allerdings ein doch sehr schlichter, eingeschossiger Zweckbau Baukosten in dieser Höhe verursacht, verwundert uns nun doch schon etwas. Nicht verwundert waren wir über die Aussage des Technischen Amtes, dass es bei der Baumaßnahme aufgrund der Untergrundbeschaffenheit einige Probleme gab. Denn wir haben frühzeitig auf dieses Risiko im Gemeinderat hingewiesen, was damals vom Technischen Amt und den Planern nicht so gesehen wurde. Aber wie heißt es so schön: Im Nachhinein ist man immer schlauer!
Wir wünschen unseren neuen Mitbürgern eine gute Ankunft in ihrem neuen Zuhause und eine schnelle und möglichst problemlose Eingewöhnung im neuen Umfeld.

Neuer Grüngutplatz muss optimiert werden

Es hat uns allen zu lange gedauert, nun aber ist er eröffnet: der neue Grüngutplatz im Ermlisgrund. Dass es sich nicht mehr, wie zuvor, um ein Provisorium handelt, ist schnell ersichtlich. Immerhin wurden auch erhebliche Finanzmittel investiert. Dass uns Gemeinderäten einiges nicht gefällt, wurde in der letzten Sitzung deutlich vorgebracht. Moniert wurden die Abweichungen von dem Konzept, das der Gemeinderats im Juni 2016 beschlossen hat. Beginnend bei der ursprünglich zugesagten Begehbarkeit der aufgestellten Grüngutcontainer von hinten, wie sie unser Fraktionskollege Udo Mackert gefordert hat, bis hin zur unbefriedigenden Zu- und Abfahrtslösung, wie sie jetzt realisiert wurde. Ursprünglich waren vier Container geplant und die Abfahrt sollte über die Parkplatzausfahrt am Info-Pavillion auf die Stuttgarter Straße erfolgen. Da nun Zu- und Abfahrt über den kleinen Kreisel am Ende der Straße „Im Ermlisgrund“ angelegt ist, sind erhebliche Schwierigkeiten bei den Wende- und Begegnungsmanövern, insbesondere in den anlieferstarken Öffnungszeiten des Grüngutplatzes, zu erwarten.
Der Bürgermeister hat zwar empfohlen, dass sich „jeder Gemeinderat“ mal selbst bei der Grüngutanlieferung vor Ort die Situation genauer anschauen möge, und man sich dann wieder über die Situation besprechen könne. Damit waren die Gemeinderäte allerdings nicht einverstanden. Ein Vor-Ort-Termin des AUT, wie vorgeschlagen, sollte unbedingt zeitnah durchgeführt werden, um die wahrscheinlich geringfügigen, aber notwendigen Optimierungen im Einvernehmen abzusprechen und dann aber auch zügig anzugehen.

CDU-Gemeinderatsfraktion Waldbronn
Roland Bächlein, Fraktionsvorsitzender

© CDU Waldbronn