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Bei einem Treffen Neuroder Bürger ging Erwilux-Geschäftsführer Roger Graffé auf "die schwere Vergangenheit in den letzten Jahren" ein, die Erwilux und Neurod hinter sich haben. Um einen Konkurs abzuwenden, mussten mehrere Millionen aufgebracht werden. Mittlerweile zeige sich aber "Licht am Ende des Tunnels" und "es geht wieder aufwärts".
Zu dem Gespräch konnte Graffé auch den Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer begrüßen, der zuvor auf seine Einladung die in Neurod
ansässigen Firmen besucht hatte.
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Solche Treffen, so Fischer auch zu den Gesprächen mit den Bürgern von
Neurod, vermitteln Kontakte und zeigen, was die Menschen bewegt.
"Ich komme gerne nach Neurod", sagte Bürgermeister Harald Ehrler, der ebenfalls der Einladung Graffés gefolgt war. Er erinnerte an die großen Probleme mit der Heizung, die durch die Stellung von Radiatoren und Decken in einer Gemeinschaftsaktion von Rotem Kreuz und Gemeinde gelindert werden konnten. Neurod sei zwar autark und versorge sich selbst, lobte der Bürgermeister. Straßen, Wasserversorgung und –entsorgung sowie Elektrizität, all das werde von Neurod selbst geregelt. Bei der Hilfe sei es aber um die Menschen gegangen, die ohne Heizung Not gelitten haben.
Eigentümer und Gemeinde, blickte der Bürgermeister in eine wahrscheinlich nicht zu ferne Zukunft, sollten ein Konzept erarbeiten, das dann die Grundlage bilden soll, um in das Landessanierungsprogramm aufgenommen zu werden. Damit ließen sich in Neurod dann nicht nur Straßen und ihre Beleuchtung sanieren, auch Gebäude und Wohnungen könnten umfassend renoviert werden. Dafür gebe es aus dem Landessanierungsprogramm kräftige Zuschüsse. Dabei könnten auch bestimmte Flächen für Grün ausgewiesen werden, aber auch zusätzliche Flächen für Wohnung und Gewerbe seien möglich.
Dass das Ganze durchaus Realität werden kann, belegte Bürgermeister Harald Ehrler mit Vorgesprächen, die mit der Kommunalentwicklungsgesellschaft Baden-Württemberg geführt wurden, die diese Möglichkeit durchaus bejahten, Neurod in das Landessanierungsprogramm aufzunehmen.
Voraussetzung dazu sei ein Konzept. Unmissverständlich machte der Bürgermeister dabei deutlich, dass ein solches Konzept für die Aufnahme nur gemeinsam entwickelt werden könne. Eigentümer und Gemeinde müssen hier an einem Strick ziehen. Roger Graffé sagte seine Unterstützung zu.
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