|
Mit Axel E. Fischer unterwegs in Waldbronn |
||
|
Waldbronner Betriebe im Mittelpunkt |
||
|
Axel E. Fischer (Mitte) im Foyer der mit (v.li.) Helmut Völkle, Kurdirektor und Bürgermeister Harald Ehrler, Bruno Krasi, Leiter der Kurverwaltung und CDU-Ortsvorsitzendem Rolf Maul |
||
|
Einen „Waldbronner Tag“ mit dem Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer hat der CDU Gemeindeverband geplant. Die Waldbronner Betriebe waren dieses Mal der Schwerpunkt des Abgeordnetenbesuchs. Begleitet wurde Fischer auf seiner Tour von dem Vorsitzenden des Gemeindeverbandes, Rolf Maul und seinen beiden Stellvertretern Gebhard Anderer und Roland Bächlein sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Helmut Völkle. Außerdem schloss sich Bürgermeister und Kurdirektor Harald Ehrler dem Vormittags- und Abendprogramm an. |
||
|
|
Der Einstieg in das umfangreiche Besuchsprogramm erfolgte bei der Bäckerei Richard Nußbaumer. Der Inhaber selbst erläuterte der Delegation seine Betriebsabläufe und stellte sein umfangreiches Produktspektrum vor. Einen breiten Raum nahm der Austausch zu aktuellen Problemen des Handwerks ein. Die Besucher erlebten eine gestandenen Handwerksbetrieb mit langjähriger Erfahrung und einer zukunftsorientierten Ausrichtung. |
|
|
Der nächste Abstecher war nach Neurod geplant. Ziel waren die dort im Endausbau befindlichen Fernsehstudios. Der Inhaber Roger Graffé mit seinen Partnern führte die Besucher durch die Halle und die Aufnahmetechnik. Sie erläuterte das Marketing- und Produktionskonzept der Studios und stellten Beispiele vor. Eine generelle Inbetriebnahme der Studios ist im zweiten Quartal diesen Jahres geplant. Dann erfolgt auch die Öffnung für die Gäste bei den entsprechend beworbenen Fernsehproduktionen. Ergänzt wird das Angebot durch Events in der großen Veranstaltungshalle mit einem angeschlossenen Restaurantbereich. |
||
|
|
||
|
Den Vormittag beschloss die Besuchergruppe in der Kurverwaltung, wo sie von Kurdirektor Harald Ehrler und dem Leiter der Kurverwaltung, Bruno Kraski empfangen wurde. Beide gaben einen umfassenden Einblick in die Einzelbetriebe der Gesellschaft. Insbesondere von der Albtherme, der Vorzeigeeinrichtung der Kurverwaltung, zeigte sich der Abgeordnete beeindruckt. |
||
|
|
||
|
Bei einem Rundgang durch das Bad und die angeschlossene physiotherapeutische Praxis Holzinger und das Kosmetikstudio Carro wurde dieser Eindruck in der Praxis bestätigt. Eine besondere Überraschung hatte Maria Carro bereit. Sie bat den Abgeordneten auf ihren Behandlungsstuhl zu einer Gesichtsmaske. Sichtlich entspannt konnte Axel E. Fischer dann im Anschluss in das Nachmittagsprogramm starten. |
||
|
|
Das Besuchsprogramm am Nachmittag startete im Eistreff. Der technische Leiter der Kurverwaltung, Hartmut Karle, stellte den Eistreff vor. Insbesondere die technischen Fragen wie z.B. zum Energieverbrauch und zur -rückgewinnung konnte er kompetent beantworten. MdB Fischer zeigte sich beeindruckt von der gelungenen Generalsanierung und den Nutzungsmöglichkeiten der beiden Hallen. |
|
|
Als nächste Station stand der Besuch im Jugendtreff auf dem Programm. Dessen Leiter, Detlef Schäfer, führte die Delegation durch das Haus und gab einen Überblick über das Besucher- und Nutzungskonzept. Insbesondere die derzeit starke Gruppe der U-16-Besucher (unter 16 Jahre) hob er hervor. |
||
|
|
Die finanziellen Engpässe, verursacht durch die Reduzierung der öffentlichen Zuschüsse, führte erfreulicher Weise zu einem Anstieg des Sponsorings, so Schäfer. Der anwesende Gemeinderat und stellvertretender Vorsitzender des Trägervereines Jugendtreff, Roland Bächlein, gab MdB Fischer einen kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Jugendhauses in den 80er-Jahren. Die Besonderheit eines Kooperationsmodells von Jugendlichen, Gemeindeverwaltung, Hochschule und Planern, so Bächlein, sucht bis heute in der Bundesrepublik seines Gleichen. Daß dann bei der Bauausführung mit arbeitslosen Jugendlichen und über ABM noch ein soziales Projekt parallel entwickelt wurde, war schlußendlich das i-Tüpfelchen. Bis heute, so Schäfer, ist an dem pfleglichen Umgang mit den Einrichtungen und dem Gebäude erkennbar, das sich die Jugendlichen in „ihrem Haus“ wohlfühlen. |
|
|
Im Programm schlossen sich anschließend die Besuche bei den Firmen Josef Karl Hoch- und Tiefbau, Architekturbüro Weindel, ISMC und Scanpoint Europe im „Ermlisgrund“ an. Die Geschäftsführer verstanden es jeweils, neben der Vorstellung des Betriebes, aktuelle Forderungen an den Politiker aus Berlin zu platzieren. Beeindruckt war Axel E. Fischer von der Vielfalt der inzwischen im „Ermlisgrund“ angesiedelten Betriebe und sagte zu, sich den aufgeworfenen Fragen anzunehmen. |
||
|
|
||
|
|
Den Abschluß bildete am Abend ein Treffen mit den Waldbronner Selbständigen im Betrieb ihres Vorsitzenden, der Schlosserei Fäßler. An diesem Treffen nahm auch Bürgermeister Harald Ehrler teil. Neben der Vorstellung der zukünftigen Vorhaben des Verbandes durch den Vorsitzenden Fäßler, nutzten die Anwesenden Selbständigen die Gelegenheit, einem Berliner Politiker die Probleme darzulegen, welche durch das eine oder andere Gesetz der zurückliegenden Jahre verursacht wurden. Vielfach sei dadurch die Weiterentwicklung der Betriebe in erheblichem Umfang gehemmt und auch teilweise in Frage gestellt. |
|
|
|
||
|
Text:
Roland Bächlein |
||
|
|
||