09. November 2007: Mitgliederversammlung diskutierte

CDU diskutiert Kommunalpolitik

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Roswitha Bichler berichtete der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbandes über die Planungen zum Seniorenzentrum, die Senkungen der Kindergarten - Beiträge und gab eine Zusammenfassung der Arbeit der CDU-Fraktion im Gemeinderat der vergangenen 2 Jahre. Das geplante Haus für die älteren Mitbürger soll Betreuungsangebote, Orientierungshilfen und pflegerische Unterstützung nach individuellem Bedarf flexibel anbieten. Eine überschaubare aber doch später erweiterungsfähige Größe des Hauses soll eine zügige Realisierung begünstigen. Allen interessierten Mitbürgern soll die Möglichkeit geboten werden, sich an dem Seniorenprojekt zu beteiligen. Nach der Senkung der Kindergartenbeiträge für das zweite Kind will man nun prüfen, ob nicht das letzte Kindergartenjahr komplett gebührenfrei werden kann.
Bürgermeister Harald Ehrler gehört künftig zur besseren Verzahnung der politischen Arbeit dem Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes an. Harald Ehrler wünschte sich für die Gemeinde eine Senkung der Belastungen für die Kommunen und eine bessere Teilhabe der Gemeinde am Geldsegen der Steuermehreinnahmen. Weiterhin thematisierte der Bürgermeister die Schwierigkeiten bei der Durchführung des Nichtraucher-Schutzgesetzes für die besonders betroffenen Gaststättenbetriebe. Harald Ehrler will prüfen, ob es Chancen für die Gemeinde Waldbronn gibt, mit Projekten im Kurbereich an dem neu aufgelegten Programm zur Tourismusförderung teilzunehmen. 
Diskutiert wurde in der Versammlung die Lage und Entwicklung der Grundschulen, die in Zukunft zur Verbreiterung und Verbesserung des Lehrangebotes mindestens 2-zügig ausgelegt werden sollen. Besonders kleinere Grundschulen könnten mangels Kinderzahl Schwierigkeiten haben, zwei parallele Klassen zu besetzen. Frühzeitig will deshalb die Gemeinde für die Grundschule im Ortsteil Etzenrot überlegen, wie dort die bestmögliche Unterrichtsversorgung gewährleistet werden kann. Erfreulicherweise ist im Land Baden–Württemberg die Durchschnittsklassengröße an Grundschulen auf 20,9 Kinder gesunken. 

(Text: Hermann Müller)

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