Geländebesichtigung für Seniorenzentrum

Schnappschüsse von der Geländebesichtigung

Mit Riesen - Neujahrsbrezel und Glühwein besichtigte die Waldbronner CDU-Projektgruppe Seniorenzentrum am Dreikönigstag zusammen mit zahlreich erschienenen interessierten Mitbürgern das Bebauungsgebiet, in dem das Seniorenzentrum  entstehen soll. Roland Bächlein erläuterte den Anwesenden den Stand des Verfahrens und den weiteren Ablauf zur Planung der Einrichtung. Mit dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats sei es im vergangenen Dezember gelungen, die politischen Widerstände aus dem Weg zu räumen und das Baulandumlegungsverfahren unumkehrbar in Gang zu setzen. Der CDU-Projektgruppe Seniorenzentrum ist es wichtig, dass vor allem die Verbindung der Senioren zu ihrem bisherigen Umfeld in den Waldbronner Ortsteilen erhalten bleibt und eine enge Verzahnung mit den bisher bestehenden Einrichtungen erreicht wird. Ebenso ist  es erwünscht, dass das Service-Netzwerk für Senioren und die Vereine in den organisatorischen Rahmen aufgenommen werden. Daneben soll das Seniorenzentrum auch als Stützpunkt für ein ambulantes  Pflegeangebot dienen. Der CDU-Vorsitzende Roland Bächlein erklärte, dass hier keine isolierte Wohnburg für Senioren entstehen soll, vielmehr eine Pflegeeinrichtung, die bestmöglich ins Ortsgeschehen integriert ist. Ziel der Seniorenpolitik der CDU in Waldbronn ist, dass die Bewohner der Pflegeeinrichtung soviel Autonomie wie möglich beibehalten sollen. Die Einrichtung der eigenen Räume mit eigenen Möbeln dient dem Ziel der Erhaltung der gewohnten Umgebung. Zum Ziel der Stärkung und Erhaltung der Selbstständigkeit gehört auch die Beibehaltung der Gewohnheiten, eventuell sogar die Haltung kleinerer Haustiere. Insbesondere aber soll es möglich sein, dass ein Ehepartner mit einzieht, auch wenn er nicht pflegebedürftig ist. Die CDU Projektgruppe Seniorenzentrum will dem Wunsch der Menschen nach Selbstständigkeit im Alter Rechnung tragen und erreichen, dass die neuen Bewohner des Seniorenzentrums ihr altes Leben und ihre Gewohnheiten nicht an der Pforte abgeben müssen.

(Text : Hermann Müller)