Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen bei der CDU Waldbronn. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Aktivitäten unseres Gemeindeverbandes.
Außerdem haben Sie Gelegenheit, sich über unsere Funktions- und Mandatsträger zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu treten. Sie können somit frühzeitig zu aktuellen kommunal-, landes- und bundespolitischen Themen Stellung nehmen, uns Ihre Meinung und auch Ihre Anliegen vortragen.

Parteiarbeit ist aktive Mitarbeit für unser demokratisches Gemeinwesen. Wir freuen uns deshalb auf Ihre Anregungen, Ihre Kommentare und wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen.

Ihr CDU-Gemeindeverband Waldbronn

Termine

Die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU) lädt alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. 

zum Adventstreffen am Donnerstag, 13. Dezember 2018, 16.30 Uhr – 19.00 Uhr in das Wahlkreisbüro Entengasse 12, 76275 Ettlingen 

Bei Punsch und Plätzchen dankt MdL Neumann-Martin für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die wertvollen Begegnungen im zu Ende gehenden Jahr. Wer teilzunehmen beabsichtigt, wir um Anmeldung gebeten per Mail unter mdl@christine-neumann.info oder telefonisch unter 07243 37 50 111.

zur nächsten Bürgersprechstunde am Montag, 10. Dezember 2018 von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Stadtmühle Malsch, Hauptstraße 30, 76316 Malsch

Landeszuschuss zum Umbau Gemeinschaftsschule Karlsbad / Waldbronn

Der zweite Bauabschnitt des umfangreichen Umbaus der Werkrealschule in Karlsbad-Langensteinbach zur Gemeinschaftsschule Karlsbad / Waldbronn wird in 2018 vom Land mit 688.000 € bezuschusst. Dies teilen die beiden Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin und Barbara Saebel mit. Insgesamt kostet die Baumaßnahme in Langensteinbach über fünf Millionen, im letzten Jahr hat das Land den ersten Bauabschnitt bereits mit 675.000 € gefördert. Von den derzeit 360 Schülern der dreizügigen Schule kommen 68 aus Waldbronn.

mehr Presseinformationen zur Gemeinschaftsschule auf der Homepage von MdL Neumann-Martin

 

 

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04.12.2018
Mitgliederversammlung der CDU Waldbronn als kommunalpolitischer Abend für Mitglieder und Bürger

„Waldbronn – ½ Jahr vor den Kommunalwahlen 2019“, unter dieses Thema stellte die CDU Waldbronn ihre öffentliche Mitgliederversammlung, zu der auch interessierte Bürger eingeladen und gekommen waren. Vorsitzender Roland Bächlein freute sich in seiner Begrüßung über den Zuspruch. Er kündigte eine Analyse zur finanziellen und baulichen Situation der Gemeinde Waldbronn sowie einen Blick auf aktuelle Themen und Projekte an. Die Versammlungsteilnehmer forderte er auf, nach den Berichten zu „Wo steht Waldbronn derzeit?“ ihre Meinungen und Anregungen einzubringen zu der Frage „Wo wollen wir hin?“. 

Zunächst beleuchtete Bächlein als CDU-Fraktionsvorsitzender mit einem Blick in die Vergangenheit, wie es zu den erheblichen finanziellen Problemen der Gemeinde Waldbronn kam und warum auf Antrag der CDU-Faktion 2016 eine Haushaltsstrukturkommission eingerichtet wurde. Der Haushalt 2017 wäre bei einem geplanten Schuldenstand von 25,5 Mio. € ohne Einsparmaßnahmen von der Rechtsaufsichtsbehörde nicht genehmigt worden. Nachdem die schmerzhaften Einschnitte durch Schließung von freiwilligen Einrichtungen zu geringeren Ausgaben führen und die gute Konjunkturentwicklung höhere Steuereinnahmen gebracht habe, wurde der Haushalt 2018 wieder gesetzmäßig und somit genehmigungsfähig. Bächlein zeigte auf, dass sich Einkommens- und Gewerbesteuereinnahmen auf hohem Niveau entwickeln, und informierte über wesentliche Ausgaben und Umlagen. Bei künftig gutem Konjunkturverlauf und weiterhin sparsamer Haushaltsführung zeichne sich mittelfristig bis 2020/22 eine positive Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt ab. 

In ihrem Bericht zur aktuellen Arbeit im Gemeinderat gab die 2. stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hildegard Schottmüller einen Überblick, welche Schwerpunktthemen für die CDU-Fraktion im zurückliegenden Jahr Priorität hatten. Sie veranschaulichte anhand von Projekten die hohen und weiterhin steigenden Pflichtaufgaben der Gemeinde. Aufgrund des erfreulichen Anstiegs der Kinderzahlen sei die Erweiterung der Kindergartenplätze erforderlich. 3,2 Millionen Euro habe die Kommune 2018 für die Kinderbetreuung aufgewendet. Auch für die Schulen ergebe sich wegen der erhöhten Schülerzahlen Handlungsbedarf. Als Maßnahmen zur Erhaltung der Infrastruktur Waldbronns nannte Schottmüller auch Straßen-, Verkehrs- und Gebäudeinvestitionen. Schließlich schilderte sie weitere Pflichtaufgaben in den Bereichen Wasser, Natur- und Umweltschutz, Feuerwehr, Bau- und Wertstoffhof, Flüchtlingsbetreuung, Soziales, Senioren und Wohnraumschaffung. Besonders intensiv habe sich der Gemeinderat im vergangenen Jahr den freiwilligen öffentlichen Einrichtungen gewidmet und sie durch Schließungsbeschlüsse auf den Prüfstand gestellt. „Bei allen Herausforderungen bleiben wir am Ball, um das auf den Weg zu bringen, was Waldbronn und seinen Bürgern aktuell und künftig nutzt“, bescheinigte die Gemeinderätin zum Schluss ihrer Ausführungen.

Die bauliche Entwicklung von Waldbronn erläuterte Gemeinderat und Bürgermeister-Stellvertreter Joachim Lauterbach unter dem Titel „Gestern – heute – morgen“. Zur aktuellen Situation stellte er seinem Vortrag statistische Angaben voran: „Waldbronn hat mit einer Fläche von 1.136 qm die drittkleinste Gemarkung im Landkreis Karlsruhe und ist mit einer Einwohnerzahl von 13.250 Einwohnern so dicht besiedelt wie die Südstadt in Karlsruhe.“ Dann erläuterte er, wie Waldbronn durch die Baugebiete „Neuer Heubusch“, „Rück I“ und „Rück II“ in der Zeit von 2002 bis 2018 neue Flächen von 19,2 Hektar für Wohnbebauung erschlossen hat. Dazu seien noch 4,2 Hektar in der Innenentwicklung genutzt worden. Bei den aktuellen Planungen ging Lauterbach auf den Bebauungsplan Nahversorgungszentrum Aldi an der Talstraße ein, wo neben Verkaufsflächen für Aldi, dm-Drogeriemarkt und einen Discounter auch Wohnungen vorgesehen sind. 

Bei den weiteren Entwicklungsflächen betrachtete Lauterbach die Talstraße Nord und die 17 Hektar in der Fleckenhöhe. Deren Erschließung sehe er kritisch, weil dort die Gemeinde fast keine Grundstücke habe. Er sprach sich dafür aus, dass Projekte wie das bis 2025 anvisierte gemeinsame Feuerwehrgebäude dort entstehen, wo es gemeindeeigene Grundstücke gibt. Abschließend stellte der langjährige Gemeinderat fest, Waldbronn habe mit kleiner Gemarkungsfläche bereits in der Vergangenheit und aktuell mit dem Baugebiet „Rück II“ seinen Anteil für den Wohnungsbau gebracht. Auch die Gewerbeansiedlung habe die CDU-Fraktion in den letzten 30 Jahren mit ihren Beschlüssen gefördert. Bei der baulichen Entwicklung sei eine Kapazitätsgrenze erreicht, wenn man nicht alles zupflastern möchte. 

Nach den Präsentationen mündeten die Themen des Abends in einer lebhaften Diskussion zu der Frage: „Wo wollen wir hin?“. Kindergärten, Schulen, Musikschule, Bücherei, Albtherme und Eistreff standen ebenso im Visier der Versammlungsteilnehmer wie der Feuerwehr-Standort, das Aldi-Projekt, der geförderte Wohnungsbau, Rück II und die Verkehrssituation in der Talstraße, bei der nicht nur die beschlossene Fahrbahnverengung kritisiert, sondern auch ein Radweg gefordert wurde.

Bericht: Hildegard Schottmüller

© CDU Waldbronn