Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen bei der CDU Waldbronn. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Aktivitäten unseres Gemeindeverbandes.
Außerdem haben Sie Gelegenheit, sich über unsere Funktions- und Mandatsträger zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu treten. Sie können somit frühzeitig zu aktuellen kommunal-, landes- und bundespolitischen Themen Stellung nehmen, uns Ihre Meinung und auch Ihre Anliegen vortragen.

Parteiarbeit ist aktive Mitarbeit für unser demokratisches Gemeinwesen. Wir freuen uns deshalb auf Ihre Anregungen, Ihre Kommentare und wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen.

Ihr CDU-Gemeindeverband Waldbronn

CDU Waldbronn - Facebook

Kommunalwahl 2019

weitere Informationen finden Sie hier

Sie wollen Mitglied werden?

70 Jahre CDU Waldbronn

Mehr Infos finden Sie hier:
70 Jahre CDU Waldbronn

28.04.2019
Wo bleibt denn der Lerneffekt bei den Planer und der Gemeindeverwaltung?

Wer vor einigen Monaten die Diskussionen zum Rück II im Gemeinderat verfolgt hat, musste in Erinnerung haben, dass der am Ende gefundene Kompromiss für die maximale Höhe der Gebäude an der Talstraße, eine „schwere Geburt“ war. Dies ist auch deshalb verständlich, weil sehr viele inzwischen kritische Stimmen zur städtebaulichen Entwicklung, und dabei besonders der Höhenentwicklung der Gebäude im Ortszentrum laut wurden. Man hat sich damals auf die absolute Höhenfestschreibung über „Normal-Null“ vereinbart und eine maximale „Traufhöhe“ festgelegt. Die nun dem Gemeinderat vorgelegte erste Befreiung für einen Bauantrag für zwei der Baufelder mit Geschossflächenbau betraf genau diesen sensiblen Punkt. Die zwar nachvollziehbare Begründung, dass die zentrale Erschließungsachse der Albgaustraße nach Fertigstellung um 1,73 m über dem derzeitigen natürlichen Gelände liegt, und deshalb eine Befreiung von den im Bebauungsplan vorgegebenen Höhen grundsätzlich vorgenommen werden sollte, war noch erklärbar. Dass dies aber beim dritten Bebauungsplan in Folge (Neuer Heubusch, Rück I und nun Rück II) immer im Nachhinein festgestellt wird, hat uns schon verärgert. Wo eigentlich ist der Lerneffekt für Verwaltung und der Planer? Gibt es denn keine Höheneinmessungen zum Zeitpunkt der Planvorbereitung? Wofür werden sie eigentlich bezahlt?

Der nun erfolgte Vortrag der Gemeindeverwaltung gipfelte in der Bemerkung, dass auch noch die in der Beschlussvorlage notwendige „Erhöhung der Attika“ von 4,10 m auf 4,40 m“ erhöht werden sollte. Damit war die Verwirrung des Gremiums perfekt. Erst durch die Erklärungen des anwesenden Planers kam etwas „Licht in das Dunkel“. Die Aussage des Planers, dass bei den 4,40 m noch „etwas Sicherheit“ eingeplant ist, führte nach langer Diskussion dazu, dass auf unseren Antrag hin, die Planung nochmals überarbeitet wird und uns nachvollziehbare absolute Höhenmaße für den notwendigen Befreiungsantrag vorgelegt werden. Unsere Begründung war, neben dem sorgsamen Umgang mit der kritischen Höhenentwicklung der Gebäude, auch die Annahme, dass für Folgebauanträge die Befreiung auf ein Maximalmaß verständlicherweise zu Grunde gelegt wird, und dies auch rechtlich erstritten werden kann. Weiter Befreiungsanträge mit noch umfangreicheren Wünschen der Bauherren werden dadurch provoziert. Die Aussage des Planers, dass durch die Erhöhung der Gebäude keine zusätzliche Wohnbaufläche entsteht, sorgte dann doch für etwas Beruhigung. Ebenso, das die Anzahl der zulässigen drei Vollgeschoss nicht überschritten wird. Die Einfügung der Gebäude in die nachbarschaftliche Umgebung  der südlichen Albgaustraße ist trotz der zu erwartenden Erhöhung der beantragten Gebäude in der Talstraße gewährleistete, so der Vortrag der Planer. Warten wir´s ab, wenn die geänderte Planung mit der entsprechend von uns geforderten Höheneinmessung vorliegt.

Roland Bächlein, Fraktionsvorsitzender

© CDU Waldbronn