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30.06.2019
Förderantrag für Mehrgenerationenprojekt wird gestellt - Obdachlosenunterbringung – nur eine Zwischenlösung?

Dass wir für die konzeptionelle Planung des Mehrgenerationenprojektes (Kita + Wohnen) im Baugebiet „Rück II“ fachliche Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, hat der Gemeinderat auf unsere Initiative bin, bereits vor einigen Monaten beschlossen. Mit der Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der sehr gute Referenzen bei Vergleichsprojekten nachweisen konnte. Im ersten Ansatz wurde uns von Herrn Kunst mitgeteilt, dass es für die Planungsphase einen möglichen Landeszuschuss aus dem „Förderprogramm Quartiersimpulse 2020“ von bis zu 80% für die in die Planungsphase eingebunden Bürgerbeteiligung geben kann. Diese Antragstellung wurde vom Gemeinderat einstimmig befürwortet. Nach der Sommerpause erwarten wir den Bewilligungsbescheid, und können dann im ersten Schritt in einer Gemeinderatsklausur über die ersten konzeptionellen Überlegungen und auch die Form der Bürgerbeteiligung beraten. Auch im Hinblick auf die geforderte europaweite Ausschreibung dieses Projektes ist die externe Unterstützung hilfreich und auch sinnvoll. Den Gedanken der Beratungsfirma, der Ausweitung des Mehrgenerationenprojekts durch „Initiativen und Kooperationsmöglichkeiten“ mit z.B. dem ebenfalls geplanten „Seniorenprojekt“ im „Rück II“ zu einem gesamten „Quartierskonzept Rück II“, halten wir für einen sehr guten Ansatz.

Obdachlosenunterbringung – nur eine Zwischenlösung?

Die ursprünglich in der Hochphase des Flüchtlingsstroms für die Unterbringung von Flüchtlingen in der Anschlussunterbringung angeschafften Wohncontainer beim Campingplatz Neurod sind inzwischen durch Belegungswechsel überwiegen von Obdachlosen (wohnungslose Menschen) belegt. Da die heutige gepachtete Fläche beim Campingplatz anderweitig verwendet werden soll, wurden der Pachtvertrag vom Eigentümer gekündigt. Da die Gemeinde verpflichtet ist, die derzeit 20 Obdachlosen unter zu bringen wurden 3 alternative Standorte für die 12 Wohncontainer untersucht. Dass sich dann der Gemeinderat mit sehr knapper Mehrheit für den zentralen Standort für die 12 Wohncontainer auf einem Gemeindegrundstück in der Siemensstraße entschieden hat, war sicherlich damit begründet, dass die Gemeindeverwaltung zusagte, diesen zentralen Standort nur als „vorübergehende Lösung“, zu sehen. Da aber die Unterbringung von Obdachlosen eine dauerhafte Aufgabe der Gemeinde ist, und mit einem kurzfristigen Rückgang des Bedarfs nicht zu rechnen ist, ist ein aktives Suchen nach dezentralen Unterbringungsmöglichkeiten dringend angesagt. Unser Anliegen war und ist es nach wie vor, die Obdachlosen nicht in einer „Wohncontainer-Wagenburg“ dauerhaft zu konzentrieren, sondern auf kommunale Gebäude zu verteilen. Wir haben Gebäude benannt, die aber sichtlich nicht auf Gegenliebe bei der Gemeindeverwaltung gestoßen sind. Teilweise wäre auch die Umlegung von Flüchtlingen nach Neurod in das angemietete Gebäude für die AU-Unterbringung erforderlich. Außerdem  wurde die Anmietung von Leerstands-Wohnungen (z.B. altes Schulhaus/Pfarrhaus in der Busenbacher Straße) von uns angeregt. Ein offizieller Aufruf des Bürgermeisters an die Waldbronner Mitbürger, der Gemeinde leerstehende Wohnungen zur Anmietung für diesen Zweck anzubieten, wäre dabei sicher hilfreich.

Roland Bächlein, Fraktionsvorsitzender

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