24.11.2015
Flüchtlingsunterkunft in der Bahnhofstraße + Wasserleitungen werden saniert

Die Kosten laufen uns davon,
so ein Zitat des Bürgermeisters bei der zurückliegenden Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT).
Erneut musste sich deshalb der AUT über den geplanten Neubau der Flüchtlingsunterkunft in der Bahnhofstraße in Busenbach beraten. Grund waren dafür die enormen Kostensteigerungen, die sich nach Vorlage der Fachplanungen und Bodengutachten ergeben haben.
Bei der vom Gemeinderat ursprünglich ausgewählten Variante 3 (3-flügliger Baukörper) wären erhebliche Mehrkosten durch Bodenaustausch und Geländeauffüllungen entstanden. Nach Kenntnis dieser geänderten Voraussetzungen wurde von der Gemeindeverwaltung dem AUT eine aktualisierte Kostengegenüberstellung zur Variante 1 (1-flügliger Baukörper) vorgelegt. Daraus ergaben sich beim Vergleich für die Variante 3 Mehrkosten in Höhe von ca. 230.000 €. Auch unter dem Eindruck der sich abzeichnenden sehr schwierigen Haushaltslage für das Jahr 2016, hat der AUT eine einstimmige Empfehlung an den Gemeinderat ausgesprochen, nicht wie geplant die Variante 3 sondern die Variante 1 mit einem 1-flügligen und eingeschossigen Baukörper mit Gesamtbaukosten von immerhin noch 1.035.000 € zu realisieren.
Die Vorgaben für die Unterbringung von bis zu 30 Personen werden unverändert beibehalten.

Wasserleitungen werden saniert
In 2016 soll nun, nicht wie ursprünglich geplant die Wasserversorgungsleitung in Etzenrot in der St.-Bernhard-Straße, sondern in Busenbach ein Abschnitt der Ettlinger Straße (von Grünwettersbacher Straße bis Im Reh) und ein Abschnitt der Kinderschulstraße (von der Hausnummer 12 bis zum Wendehammer) erneuert werden. Als Begründung wurde von der Gemeindeverwaltung vorgebracht, dass mit der Erneuerung der Wasserleitung in Etzenrot auch die damit verbundene und dringende Straßensanierung ansteht. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme sind allerdings so hoch, dass dies im Haushaltsplan 2016 nicht in Gänze realisierbar schienen. Der AUT hat der Verschiebung der Maßnahmen generell und damit auch den Voruntersuchungen noch in 2015 einstimmig zugestimmt. Dafür sind außerplanmäßigen Mittel in Höhe von 10.000 € erforderlich.

CDU-Gemeinderatsfraktion Waldbronn
Roland Bächlein, Fraktionsvorsitzender

© CDU Waldbronn