12.12.2015
Bauliche Erweiterung in Neurod - European Energy Award (EEA) unterstützt Leitbildprozess

Bauliche Erweiterung in Neurod

Eigentlich war es nur eine Bauvoranfrage, die den AUT vor Ort nach Neurod führte. Das dort angesiedelte Fahrradfachgeschäft plant eine bauliche Erweiterung, um die betrieblichen Abläufe und die Präsentation der Bikes für die Kundschaft zu verbessern. Die erforderlichen Stellplätze sind zwar auf dem Grundstück nachzuweisen, haben allerdings eine ganz andere Diskussion angestoßen. Das kurzzeitige Parken der Kunden, unmittelbar vor dem Geschäft, und damit im öffentlichen Straßenraum ist leider zu erwarten. Dies ist nicht im Sinne des Betreibers und keineswegs im öffentlichen Interesse. Die Anliegerstraße ist ohnehin in einem schlechten Zustand. Der zusätzlich zu erwartende Anliegerverkehr zum Fabrikgelände wird durch den beabsichtigten Bau von Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises deutlich zunehmen. Insbesondere ist dann mit einer erheblichen Anzahl an Fußgängern und Radfahrern zusätzlich zu rechnen. Außerdem ist die heutige Einmündung in die Albtalstraße alles andere als verkehrssicher zu bezeichnen. Eine geplante Verkehrsregulierung an dieser Stelle durch einen Kreisel existiert aus früheren Planungsüberlegungen. Sie wurde dann aber aus Finanzierungsgründen „zu den Akten gelegt“. Es wäre sinnvoll, dass wir uns diese Planung, oder Alternativen dazu, im Hinblick mit der baulichen Entwicklung von Neurod nochmals ernsthaft zu Gemüte führen, um für die dort zu erwartenden Verkehrsprobleme bei den laufenden Planungen mit zu berücksichtigen.

European Energy Award (EEA) unterstützt Leitbildprozess


Auf Vorschlag von Birgit Schwegle von der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises hat der Gemeinderat die Teilnahme am dem internationalen Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren des EEA beschlossen. Diese Strategien und Vorgehensweisen dienen vor allem auch der Unterstützung des laufenden Leitbildprozesses. Die damit verbundene strukturierte Vorgehensweise wird es erlauben, mehr Transparenz bei der Umsetzung zu einzelnen Vorgängen und Projekten im Hinblick auf den Klimaschutz zu schaffen, so Birgit Schwegle. Die kommunalen Energie- und Klimaschutzaktivitäten werden bei diesem Verfahren in 6 verschiedenen Kategorien erfasst: kommunale Entwicklungsmaßnahmen, kommunale Gebäude und Anlagen, Ver- und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation und zuletzt externe Kommunikation. Als Nebeneffekt können nach dem durchlaufenen Zertifizierungsverfahren bereits aufgelegte oder zukünftige Förderprogramme mit einem höheren finanziellen Fördersatz beantragt werden.
Waldbronn hat in den zurückliegenden Jahren schon einiges dieser Themen auf den Weg gebracht, so der allgemeine Tenor. Es gilt nun, diese Maßnahmen auch nach außen noch besser bekannt zu machen. Dazu soll das Durchlaufen des EEA-Prozesses, neben den anderen erwarteten Effekten, nun schlussendlich auch noch beitragen.

CDU-Gemeinderatsfraktion Waldbronn
Roland Bächlein, Fraktionsvorsitzender

© CDU Waldbronn